Datenschutz & AVV
Wie Adlass Extract Gesundheitsdaten verarbeitet: Pipeline, Subprozessoren, Aufbewahrung und Vertrag.
Verarbeitungspipeline
Hochgeladene Dokumente werden per OCR in Text überführt. Vor jeder inhaltlichen KI-Auswertung werden personenbezogene Merkmale (Name, Geburtsdatum) aus dem Text entfernt und erst im fertigen Ergebnis wieder eingesetzt (Pseudonymisierung). Die inhaltliche Auswertung arbeitet ausschließlich auf pseudonymisierten Textzeilen.
Aufbewahrung
Quelldokumente werden unmittelbar nach der Verarbeitung gelöscht; Uploads ohne Analyse nach 24 Stunden. Analyseergebnisse sind 7 Tage nach Abschluss abrufbar und werden dann gelöscht. Für Qualitätssicherung, Debugging und Support dürfen pseudonymisierte Verarbeitungsdaten bis zu 14 Tage aufbewahrt werden (AGB).
Subprozessoren
Adlass Extract nutzt dieselben Subprozessoren wie die Adlass-Plattform: EU-Hosting für Datenbank und Verarbeitung, ein EU-OCR-Anbieter mit AVV sowie KI-Anbieter, die ausschließlich pseudonymisierte Inhalte erhalten. Die vollständige, aktuelle Subprozessorliste ist Bestandteil des AVV und wird bei Änderungen vorab angekündigt.
Auftragsverarbeitungsvertrag
Der AVV (inkl. technischer und organisatorischer Maßnahmen) wird im Onboarding digital geschlossen — vor dem ersten verarbeiteten Dokument. Das Abschlussdatum ist im Dashboard unter Einstellungen einsehbar.
Rollenverständnis
Adlass Extract ist ein Unterstützungssystem zur Dokumentstrukturierung mit menschlicher Entscheidung: Jede extrahierte Angabe trägt eine Belegstelle mit Seitenreferenz (evidence) und eine Confidence zur Nachprüfung. Die fachliche Prüfung und Entscheidung verbleibt vertraglich beim Kunden.